Urlaubslektüre über Südmarokko


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Reportagen


Kusserow Agadir Schicksal Agadir von Mourad Kusserow

Der Autor nimmt uns mit auf seinen abenteuerlichen Lebensweg. Seine Berufung ist der Journalismus.
Darüber findet er das Land, das ihm Heimat gibt, das schillernd faszinierende Marokko. Die Stadt, in der sich sein Schicksal entscheidet, ist Agadir, wo er arbeitet und wo er die Frau seiner Träume findet: Hadia, das Berbermädchen. Nah am Geschehen mischt er sich ein. Er nimmt am Grünen Marsch teil, einem Massenaufgebot zur Befreiung der Spanischen Sahara. Der Kolonialismus geht zu Ende und das Gebiet kehrt zurück zu Marokko. Der Beobachter wird zum Akteur. Mourad Kusserow bewegt sich zwischen zwei Welten und findet seinen Platz.
Ein Buch reichen Erlebens und einer großen Liebe.

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Afrika - Patt Problem Afrika - Patt Problem von Peter Kohle

POSTAMT-SAFARI IN AFRIKA PER AUTO DURCH DEN SCHWARZEN KONTINENT!
50 Länder, 100 Grenzen, Schmiergelder, Strapazen Waffen, Wahnsinn, Warzenschweine. Wer wissen will wie man es durch die Minen nach Mauretanien schafft; Wer wissen will wie die westafrikanischen Länder wirklich sind; Wer unbeschadet afrikanische Grenzen passieren will; Wer wissen will wo man billig einkauft und wie man richtig verhandelt; Wer wissen will wie man echte von falschen Diamanten unterscheidet; Wer wissen will wie man sein Fahrzeug in Abidjan verschifft; Wer wissen will wie man lebend von Kapstadt nach Kairo kommt.

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Romane und Erzählungen


Eddine Kampf Sein letzter Kampf: Eine marokkanische Legende von Mohammed Khaïr-Eddine (Autor), Morna Dörr (Übersetzer)

High Noon im tiefen Süden. Einen makabren Western hat er uns vermacht, Mohammed Khaïr-Eddine, der marokkanische Rimbaud: Eine Stammes-Saga aus dem Anti-Atlas, die um die legendäre Figur des Agoun’chich kreist. Khaïr-Eddines Held streift als lonesome rider durch die zerklüftete Bergwelt Südmarokkos, als einsamer Rächer, bandit d’honneur, dem Clan des Mörders seiner Schwester auf der Spur, in archetypischer Landschaft. Seit Menschengedenken ist sie geprägt von Armut und Hungersnöten, Blutrache und Stammesfehden, Sklavenhandel und Aberglauben, Gewalt und Unwissenheit - eine Landschaft, dem Himmel so nah wie der Hölle … (ARTE)

Dieser Roman, 1984 in Paris erschienen, lässt anhand der Geschichte des Agoun'chich, eines ehrenhaften Räuberhauptmanns, das alte Marokko des Südens mit seinen überkommenen Traditionen noch einmal aufleben. Sein Untergang, rücksichtslos von der französischen Kolonialmacht gefördert, ist unvermeidlich angesichts des Vordringens der modernen Welt. Wie alle Werke Khaïr-Eddines ist dieser Roman eine leidenschaftliche Liebeserklärung an seine Heimat. Mythen und Berberlegenden, die nur noch die Alten kennen, ranken sich um die Abenteuer des Lahcen Agoun'chich, der sich auf den Weg macht, den Tod seiner irrtümlich ermordeten Schwester zu rächen. Khaïr-Eddine erweckte neben dem Volksglauben der Berber auch mystische Gestalten wie den Märchenhelden Hmad Ounamir und den Heiligen Ahmed Oumoussa erneut zum Leben.
Der Leser spürt von der ersten bis zur letzten Seite, dass hier ein Schriftsteller schreibt, für den die verschlungenen Wege durch die bizarre blauschimmernde Bergwelt des Anti-Atlas eben immer auch die Wege zu sich selbst sind. Die Selbstbefragung, die permanent vorgenommen wird, gerät zur Weltbefragung - die Selbsterkenntnis zur Welterkenntnis. (Mourad Kusserow in: NEUE ZÜRCHER ZEITUNG vom 9.8.2006)

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Eddine Paar Es war einmal ein glückliches Paar von Mohammed Khaïr-Eddine

Im Mittelpunkt steht ein Paar, das sein Leben im Angesicht der majestätischen Bergwelt Marokkos verbringt, in einem paradiesischen Winkel, wo das Wetter und das Blau des Himmels den Rhythmus des Daseins bestimmen und wo gilt: "Solange die Brunnen voll sind, wird das Dorf leben." Mit diesem Buch voller autobiografischer Reminiszenzen kehrt der Autor in die Welt des Antiatlas zurück, die er als Jugendlicher verliess, um in Agadir, Casablanca und dann im französischen Exil seinen Weg zu gehen - letztlich wohl auch auf der Flucht vor sich selbst. Der Alltag des glücklichen Paars, das schon mehr als drei Jahrzehnte zusammenlebt, obwohl die Ehe kinderlos blieb, wird bestimmt von Teezeremonien und der Zubereitung traditioneller Gerichte.
"Und er liebte nur sie, was gewaltig ist in einem Land, in dem man alle Frauen liebt. Andere hätten, sobald sie gesehen hätten, dass sie keine Kinder haben würde, die unfruchtbare Ehefrau verstossen." (NEUE ZÜRCHER ZEITUNG)

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Eddine Agadir Agadir von Mohammed Khair-Eddine (Autor), Steffen Heieck (Übersetzer)

Schon nach wenigen Seiten werden die Leser Opfer des Bebens. Da hat einer leidenschaftlich geschrieben unter der Voraussetzung, daß Schreiben und Lesen gefragt sind. Wer bereit ist, auf schwankendem Boden zu lesen, sollte sich Agadir besorgen, solange es noch nicht von Neuerscheinungen verschüttet ist. (DIE ZEIT)

Nach dem Erdbeben ließ sich Khaïr-Eddine von 1961 bis 1963 in Agadir nieder und arbeitete bei der Neugründung der Stadt als Regierungsbevollmächtigter für soziale Sicherheit mit dem Auftrag, die Ordnung wiederherzustellen, die Überlebenden zu betreuen. Im Roman wird der seismische Tumult zum Symbol für individuelle und soziale Erschütterungen, und die Zerstörung der Stadt gab Anlass, den Umbruch der marokkanischen Gesellschaft nach der Unabhängigkeit zu reflektieren.
Seinen literarischen Stil, sprunghaft wie sein Leben, nannte Khaïr-Eddine in einem Manifest linguistische Guerilla-Taktik. Er verbindet Prosa mit Drama, Dichtung, Reportage, Bekenntnis, erfindet Worte, baut arabische und berberische Bezeichnungen ein, sprengt konventionelle Syntax und schafft so eine neue Sprache. Mit der Form korrespondieren die Inhalte, kulturelle Desorientierung in Zeiten der Veränderung, Identitätsverlust, innneres und äußeres Exil, Heimatsuche. Der marokkanische Süden ist in seinem Werk immer präsent, Heimat, die er liebt und flieht. (https://homepage.univie.ac.at/ingrid.thurner/marokko/autoren/mohammedkhaireddine.html)

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Canetti Marrakech Die Stimmen von Marrakesch: Aufzeichnungen nach einer Reise von Elias Canetti

Der Zufall führte Canetti 1954 als Begleiter eines Filmteams in ein bestürzend fremdartiges Land - nach Marrakesch. Erst aus der Distanz, nach seiner Rückkehr nach London, skizzierte er die Eindrücke dieser Reise. Die Aufzeichnungen sind kein Reisebericht im klassischen Sinn. Es sind Miniaturen von atmosphärischen Erscheinungen einer orientalischen Großstadt. Elias Canetti streift durch die arabischen und jüdischen Viertel der Stadt, atmet die seltsamen Gerüche, beobachtet die feilschenden Händler in den Suks und die Verkäuferinnen duftenden Brotes, vernimmt die Stimmen der Blinden, Bettler und zungenlosen Krüppel in den Slums, spürt die hilflose Kreatürlichkeit und Nähe des Todes vor den Kamelen mit ihren Schlächtern, staunt über die vielen Gesichter armer Juden in der Mellah, wird Zeuge intimster menschlicherVerhältnisse, sieht Bosheit, Armut und Prostitution und spürt nur die Sehnsucht, die Sehnsucht nach einem besseren Leben.

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Marokko ist und bleibt ein Hobby.

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