Tata - Jbel Bani
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Tata ist ein Durchgangspunkt an der N17, der Ost-West-Verbindung zwischen Küste und Sahara südlich des Anti-Atlas bzw. Jbel Bani. Die N7 verbindet Tata gen Norden mit Igherm. Sie ist gut ausgebaut und so ist man kaum länger unterwegs als auf der deutlich kürzeren aber kurvenreicheren und schmaleren R116.
Knapp 20.000 Menschen - hauptsächlich Angehörige verschiedener Imazighenstämme, leben in Tata. Sie sind bekannt für ihre freundliche und tolerante Art. Geschichtlich hat der Ort selber recht wenig zu bieten, ist eher eine relativ „junge“ und moderne Stadt. Als Verwaltungszentrum mit einem Militärstandort wegen seiner Nähe zur algerischen Grenze ist Tata trotz seiner geringen Größe nicht ganz unbedeutend. |
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Eine bekannte Wasseruhr, die seit jeher existiert und immer noch im Einsatz ist, befindet sich fast in Tata: in Agadir l‘Henna. Die Khettara, über die das Wasser ursprünglich einem Verteiler zugeführt wurde, verläuft inzwischen in Betonrohren unterirdisch und ist von oben nur noch schemenhaft erkennbar. In einem Pavillon zwischen dem alten Lehmdorf und der Palmerie saß der 2023 verstorbene Wasserwärter und passte auf die Wasseruhr auf. Sein Nachfolger ist gern bereit, die Funktion dieser besonderen Uhr zu erklären und zu demonstrieren.
Weiterhin ist Tata ein hervorragender Ausgangspunkt für Sehenswertes in der Umgebung. |
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Ausflüge:
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| Unweit von Tata locken die Grotten von Messalite in einem kleinen Talkessel. |
| Nicht nur der hervorragend restaurierte Speicher Aït Kine, sondern auch das gesamte Dorf – einst von einer Festungsmauer mit ehemals fünf Wachtürmen umgeben, bietet viel Sehenswertes. Dar El Mourabitine, ein traditionelles Wohnhaus eines Scherif (chorfa), Nachkommen des Propheten Mohammeds ist zu besichtigen. |
| Über die RR116 ist der beschauliche Ort Igherm im Herzen des Anti-Atlas erreichbar. |
| Vermutlich bereits im 12. Jh. erbaut, fällt die Konstruktion von Agadir Isserhine (Isserghin, Aserghine) ins Auge: runde und eckige Wachtürme an der Umfassungsmauer. Auch im Inneren erstaunlich, da der einst leere Innenhof komplett mit Speicherkammern ausgefüllt ist. |
| Ein teilrestauriertes befestigtes Dorf, Ksar Tissekmoudine mit bis zu 4-geschossigen Gebäuden und Moschee, kann auf restaurierter Festungsmauer umrundet werden und ermöglicht schöne Einblicke in das einstige Dorfleben. |
| Ein Tagesausflug führt nach Foum Zguid, dem Ausgangspunkt für Allrad-Fahrten zum Lac Iriqui sowie durch den Erg Chegaga Viele weitere Sehenswürdigkeiten locken zusätzlich. |
| Malerisch auf einem Felsdorn liegt das heute verlassene Dorf Tazarte mit jüdischem Viertel, Mellah und arabischem Quartier. |
| Zwischen Sanddünen sind die Reste einer alten Moschee - erkennbar an der freigelegten Gebetsecke - bei Izourhrane zu finden. |
| Eine kleine Asphaltstraße zweigt von der RN17 Richtung Osten in den Ort Laayoune ab und endet hier. Die Umgebung lädt geradezu zu einer Wanderung zwischen den Sanddünen ein. |
| Croissants, prähistorische Monumente sind westlich der RN 17 nach kurzem Fußmarsch zu bestaunen. |
| Für einen Aufenthalt in der Oase Akka mit seiner historisch bedeutenden Umgebung lohnt es sich, mehr als nur einen Tag Zeit einzuplanen. |
| Eine kleine, malerische Schlucht bei Aguelliz lädt zum Verweilen ein. Dafür muss man die RN 7 von Tata kommend Richtung Imitek nach Norden verlassen. |
| An der Ostflanke einer Hügelkette am Oued Akka befindet sich die faszinierende Felsgravurenstelle Jorf Naga. Nahezu auf jeder Steinplatte sind Gravuren zu entdecken, die den Betrachter staunen lassen. |
| Bei Ausflügen trifft man hier immer wieder die Echte Rose von Jericho, die Wüstenrose. |
| Im weiteren Einzugsbereich des Oued Akka befindet sich eine weitere Stelle mit Felsgravuren, von Wissenschaftlern Azrou Klan genannt. Für diese Freiluftgalerie lohnt es sich, Zeit einzuplanen. |
| Unmittelbar von der RN 7 aus sichtbar sind die Reste einer möglicherweise alten Kaserne – eines Forts (?) strategisch günstig auf einem Hügel positioniert. Um den Ausblick genießen zu können, empfiehlt sich die Besteigung. |
| Nicht weit hinter dem Fort zweigt eine breite, bequeme Piste von der RN 7 nach Süd-Westen ab. Über diese Piste gelangt man vorbei an der Goldmine und über Aït Mansour schnell nach Tafraoute. |
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Quellen und weiterführende Informationen: In unseren TOURISTISCHEN LANDKARTEN und REISEFÜHRERN werden zahlreiche Ziele vorgestellt und Ausflüge vorgeschlagen.
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