Imlil, Oukaïmeden mit Toubkal und Lac d'Ifni

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Hoher Atlas
• Skilifte • der höchste Berg Marokkos • der höchste Berg des Hohen Atlas •

Beim Anflug nach Agadir fällt er auf. Von Marrakech aus sieht man ihn, in manchen Gärten hier ist er Bestandteil der optischen Gartengestaltung:
Der Djebel Toubkal / Jbel Toubkal, mit knapp 4200m höchster Berg Marokkos sowie des Hohen Atlas. Zugleich ist er Namensgeber für das Toubkal-Massiv, die angrenzende Bergkette mit weiteren Gipfeln um die 4000m: u.a. dem zweithöchsten Berg Marokkos, dem Ouanoukrim mit seinen beiden Gipfeln Ras Timzguida.

Will man den Toubkal besteigen, erreicht man ihn aus dem Norden kommend am besten über Imlil. Kommt man vom Süden, ist als Ausgangsort Amsouzart etwas unterhalb des Lac d'Ifni ideal.
Beide Orte sind nur 17 km (Luftlinie) voneinander entfernt. Zu Fuß – natürlich mit den entsprechenden Pässen dazwischen - trennen sie ca. 30 km, 2-3 Tage Marsch. Mit dem PKW sind es auf Asphalt mehr als 220 km, eine fordernde Tagestour!
Egal aus welchem der beiden Orte man kommt: 2-3 Tage sind für die Besteigung einzuplanen. Der Toubkal gilt –zumindest in den Sommermonaten- im Verhältnis zu seiner Höhe als relativ einfach besteigbar.

Ein großes Wandergebiet umgibt ihn, welches man auch vom 2600m hoch gelegenen Oukaïmeden aus gut erschließen kann. Den Ort erreicht man auf asphaltierter Straße über Tnine l’Ourika und das Ourika-Tal kommend. An einem heißen Augusttag in der Ebene besuchten wir ihn bei hier sehr angenehmen Temperaturen. Wir waren die einzigen Gäste, in der Überzahl waren die Souvenirhändler, die uns teilweise bereits unterwegs abgepasst hatten. Die zahlreichen Gasthausbetreiber erwarteten, dass wir bei ihnen essen und trinken würden. Der Ort ist wahrscheinlich besonders im Sommer speziell: In wirklich malerischer Landschaft, grünen Wiesen mit sanften Hügeln, die irgendwo an die Bilder schottischer Hochebenen aus den Verfilmungen der Bücher Rosamunde Pilchers erinnern, befindet sich eine Anhäufung von nicht eben schönen Betonbauten. In der Nähe – auf dem 3270m hohen Oukaïmeden – heben sich die Skilifte als Silhouette vom Himmel ab. Sicher fällt das im Winter, wenn hier Schnee liegt, Menschen unterwegs und die Wintersportler aktiv sind, nicht so auf?
Entschädigt wird man von dem Aussichtspunkt oberhalb des Ortsendes mit Blick auf das Toubkal-Massiv und in die Ebene sowie die zahlreichen Wandermöglichkeiten. Am Hang in Höhe des Ortseinganges konnte man einst Felsgravuren finden, leider sind die meisten davon zerstört. Aber auch hier eine Entschädigung, die es lohnend macht, den Ort zu besuchen: Einige km vor Oukaïmeden befindet sich –gut mit einer kleinen Wanderung zu verbinden- eine Hochebene, auf der zahlreiche gut erhaltene Felsgravuren auffindbar sind.

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