Amtoudi

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Amtoudi Panorama Id Aissa


Bilder sagen mehr als Worte: In atemberaubender Schönheit liegt aus einer kargen Tiefebene kommend der langgezogene grüne Ort in einem tiefen Einschnitt zwischen zwei Felsenketten. Hier endet die Straße, Autoverkehr gibt es also nahezu kaum. Und auch sonst strahlt der Ort eine herrliche Ruhe aus. Wir waren im Juli während des Ramadan dort, der Ort schien im Tiefschlaf zu liegen. Sicher ist das nicht immer so, sicher findet hier ansonsten auch das Leben mehr auf der Straße statt. Zwei Einkaufsmöglichkeiten haben wir kennen gelernt – hier wird Einkaufen noch zum Erlebnis, wenn man kein arabisch spricht!
Palmen, Feigen und Mandelbäume sind entlang der leise plätschernden Bewässerungsrinne zu finden, die Häuser sind etwas oberhalb davon an den steinigen und kahlen Hängen angesiedelt. Hoch über dem Tal thronen zwei imposante Agadire (Speicherburgen), die den Menschen vor einigen hundert Jahren zur Aufbewahrung ihrer Vorräte und als Schutz vor feindlicher Belagerung dienten. Der besterhaltene Agadir Id Aissa mit einigen Felsgravuren (Petroglyphen) an seinem Fuß und auch der benachbarte Agadir Agellouy können besichtigt werden.
Hin und wieder findet man Dendriten, bäumchen- oder strauchartige Kristallstrukturen auf den Steinplatten. Amtoudi Bad im Gumpen Außer viel Ruhe und der Möglichkeit, zwischen den Palmen und den darunter angesiedelten kleinen Gärten spazieren zu gehen, laden im weiteren Verlauf des Tales in einer schmalen Schlucht kleine saubere mit zahlreichen Fischen besiedelte Gumpen (beckenartige Strudeltöpfe), zum Baden und Verweilen ein. Sicher kann man auch ausgedehnte Trekking-Touren auf den langgezogenen Hochplateaus unternehmen, uns es hierfür bei über 40° zu warm.

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